Wärmebrückenoptimierte Unterkonstruktionen

Die weltweiten Bemühungen, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren beziehungsweise Energie einzusparen, haben in den letzten Jahren zu einer wesentlichen Verschärfung der Anforderungen an die Dämmeigenschaften von Gebäudehüllen geführt.
So wurde der zulässige Grenzwert des für die Charakterisierung des Wärmeenergieverlustes durch die Außenwand verwendeten U-Wertes bereits deutlich verringert und soll in Zukunft weiter gesenkt werden. Ziel ist es in der Europäischen Union ab dem Jahr 2021 alle Neubauten im „Niedrigstenergiestandard“ auszuführen.
Im Hinblick auf dieses Ziel sind die Grenzwerte für den Transmissionswärmeverlust der Außenwand ab 1. Januar 2016 um weitere 20 Prozent abgesenkt worden.
Diese Entwicklung hat in den vergangenen Jahren bereits zu einer deutlichen Vergrößerung der durchschnittlich zur Anwendung kommenden Schichtdicke der Wärmedämmung und somit des gesamten Wandaufbaus geführt. Ebenso werden verstärkt Dämmstoffe höherer Qualität eingesetzt.
 
Im Fall von VHF ist darüber hinaus die Wärmebrückenwirkung der Wandhalterkonstruktion in den Fokus der Betrachtung gerückt, da jede Durchdringung der Wärmedämmung, beispielsweise durch metallische Wandhalter, zu punktuellen Wärmeverlusten führt.
Diese zusätzlichen Energieverluste werden durch den sogenannten Wärmebrückenverlustkoeffizient je Wandhalter klassifiziert. Je nach Anzahl der statisch erforderlichen Wandhalter pro Quadratmeter kann dies bei Aluminiumunterkonstruktionen zu einer Verschlechterung des U-Wertes der ungestörten Wand um bis zu 30 Prozent führen.
 
Um die Wärmebrückenwirkung der Unterkonstruktion so gering wie möglich zu halten beziehungsweise die hohen energetischen Anforderungen an die Gebäudehülle bis hin zum Passivhausstandard erfüllen zu können, werden energetisch optimierte  Unterkonstruktionen eingesetzt.
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